Berthold Austrup ist unser neuer Champion


Diesmal hat unser Vereinsvorsitzender Berthold Austrup es geschafft: Nachdem er schon in den vergangenen Jahren immer erst in der Endrunde knapp ausgeschieden war, gewann er die diesjährige Vereinsmeisterschaft. Er löst damit Uli van Suntum ab, der diesmal nur Vierter wurde.

Die Meisterschaft war nach dem sogen. Schweizer System ausgetragen worden. Dabei werden zunächst zwei Gruppen gesetzt, in denen jeder gegen jeden spielt. Die jeweils beiden Gruppenersten tragen dann nach dem gleichen Prinzip untereinander die Endrunde aus. Das waren neben Berthold und Uli noch Michael Droste und Hajo Elstermann, beide ja starke Spieler der ersten Mannschaft. Die meisten Partien der Endrunde endeten remis, jedoch nicht alle: Uli  verlor gegen Hajo und vergab damit die Titelverteidigung. Er hatte nach zunächst solider Londoner Eröffnung einen Fehlzug zu spät gemerkt und musste diesen nach der Regel „berührt – geführt“ ausführen, was ihn einen Springer und damit das Spiel kostete.

Im letzten Spiel brauchte Berthold mit den weißen Steinen unbedingt einen Sieg, während Hajo ein Unentschieden zum Titelgewinn gereicht hätte. Dementsprechend spielte Hajo eher defensiv, was sich jedoch als Fehler erwies. Berthold wurde seinem Ruf als gefährlicher Angriffsspieler gerecht und gewann mit der aggressiven schottischen Eröffnung schnell die Oberhand. Nach einem fulminanten Angriff blieb Hajo schließlich nur die Aufgabe. Damit hatte unser Vereinsvorsitzender die Meisterschaft gewonnen, während Hajo Elstermann und Michael Droste sich punktgleich den zweiten Platz teilten.

„Wir alle gönnen Berthold den Titel, er hat ihn wahrlich verdient“, sagt Jörg Kornmann, der das Turnier wie immer hervorragend geleitet hat. Die knappen Ergebnisse zeigen aber auch, wie groß die Leistungsdichte unter den Spitzenspielern des Vereins ist. Ende Februar werden auch die Ligaspiele wieder losgehen, die wegen der Pandemie unterbrochen worden waren.